Fachbereich Fremdsprachen

Englisch     Französisch     Latein     Russisch     Spanisch

 

Englisch

Englisch gehört zu den Hauptfächern und wird an unserem Gymnasium als erste Fremdsprache vermittelt.

Juli 2014

The Big Challenge 2014

Erneut engagierte sich ein großer Teil der 5. bis 9. Klassen in dem englischsprachigen Wettbewerb THE BIG CHALLENGE.
Der Sprachtest umfasst eine Unterrichtsstunde und enthält 54 Aufgaben, die nach dem Multiple-Choice-Verfahren zu lösen sind. Dabei werden die Themen Wortschatz, Grammatik, Landeskunde und Aussprache bearbeitet.
In diesem Jahr haben zwei Schüler des Goethe-Gymnasiums Schwerin herausragende Leistungen erzielt:

 Platz 1

Klassenstufe 6, M-V
(320 Teilnehmer)

Carl Ferdinand STEINER
Platz 3

Klassenstufe 5, M-V
(336 Teilnehmer)

Kyra SULKOWSKI

Herzlichen Glückwunsch !!!

 

Juni/August 2013

Warum ein Auslandsjahr in den USA?

Ein Interview mit 10 wichtigen Fragen an Heinrich Dettmann (12. Klasse), der im Schuljahr 2011/12 die USA besuchte.
Das Interview führte Max-Lennart Brandt (12. Klasse).

Was hat dich animiert, ein Austauschjahr zu absolvieren?

Ich habe zwei Brüder, die beide schon ein Jahr im Ausland waren, und ich wollte das dann ebenfalls machen. Ich war auch neugierig zu erfahren, wie es ist, ein ganzes Jahr in einem fernen Land zu verbringen, wo ich auf mich allein gestellt bin. Es hat mich gereizt, eine andere Kultur und eine andere Sprache zu erlernen.

Warum hast du die USA als Gastland gewählt?

Ich hatte die Möglichkeit, in dieselbe Gastfamilie wie mein Bruder zu kommen, was mir zu Beginn mehr Sicherheit und Zuversicht gab. Außerdem sah ich Amerika immer schon als cool und interessant an, und ich konnte es mir am besten vorstellen, in die USA zu gehen.

Heinrich Dettmann in den USA

Wie bist du mit deiner Gastfamilie klargekommen?

Ich bin mit ihnen sehr gut ausgekommen. Besonders zum Ende hin kamen wir uns immer näher. Dabei war meine Gastmutter der offenere Teil meiner Gasteltern. Mein Gastvater hielt sich häufig zurück. Ich hatte auch eine größere Verwandtschaft. Allerdings war mein Gastbruder schon im Studium.

Was war anders an der dortigen Schule, und wie wurdest du aufgenommen?

Im Grunde genommen war alles anders. Es fängt schon bei den Polizisten in der Eingangshalle an und endet bei der besonderen Schülermentalität! Ich sehe meine High School immer als sehr typisch amerikanisch an. Sie hatte alles, was man sich vorstellt, und die anderen Schüler und Lehrer waren super! Durch Aktivitäten wie Chor oder Band hatte ich von Anfang an einen guten Freundeskreis.

Konntest du deine Hobbys in den USA ausleben?

Wie ich mir schon vorgenommen hatte, habe ich viel Musik gemacht und viel Sport getrieben. So war ich zum Beispiel in Chören, der „Marching Band“, der Jazzband und hatte noch vieles mehr mit Musik zu tun. Ich hatte Sport als tägliches Unterrichtsfach und war im Winter im Schwimm- und im Frühjahr im Tennisteam. Das alles hat mir unglaublich viel gegeben.

Was fandest du ernüchternd, weil du es dir anders vorgestellt hattest?

Ich hatte mir das Leben dort nicht mit so vielen Vorschriften ausgemalt. Ich wohnte in einem relativ konservativen Stadtviertel, was nicht schlimm war, aber in der Schule gab es viele Regeln, die wir in Deutschland nicht haben, zum Beispiel sich in eine Liste eintragen zu müssen, wenn man während des Unterrichts auf die Toilette gehen wollte!

Wie wurdest du von den Menschen aufgenommen, und wie hast du Freunde gefunden?

Gleich an meinem ersten Schultag wurde mir ein Mädchen des Chors „zugeteilt“, um mir alles zu zeigen. Sie war wirklich klasse, und ich fand sofort Anschluss in der neuen Schule. Zudem lernte ich viele Freunde durch zahlreiche Aktivitäten und durch die Schulkurse kennen. Alle Menschen waren sehr offen, freundlich und an einem „German Guy“ besonders interessiert.

Wie war die Ernährung? Hast du vielleicht zugenommen?

Ich war stets offen für Fast Food und anderes ungesundes Essen. Durch den vielen Sport konnte ich das gut kompensieren. Meine Gastmutter hat gut und gerne gekocht, außerdem reichlich. Trotzdem sind wir ab und zu auch in ein Restaurant gegangen. In jedem Fall habe ich mich schnell auf die Essgewohnheiten eingestellt.

Heinrich Dettmann in den USA

Was hat dir das Auslandsjahr auf längere Sicht gebracht?

Obwohl ich nun schon seit über einem Jahr wieder in Deutschland bin, denke ich noch fast täglich an das Austauschjahr. Ich habe vieles in meinem Leben schätzen gelernt, gerade weil ich 10 Monate lang eine komplett andere Sicht auf verschiedene Dinge erlebte. Neben der Sprache habe ich versucht, mir „gute amerikanische Eigenschaften“ anzueignen. Es gibt so viel, was ich während des Austauschjahres gelernt habe. Manches wird mir erst mit größerem zeitlichen Abstand bewusst.

Würdest du ein Austauschjahr empfehlen?

Ich würde es auf alle Fälle empfehlen. Es ist vielleicht nicht etwas für jedermann, aber wer mit dem Gedanken spielt, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen. Denn was man hat, das hat man, und es ist auf jeden Fall eine riesige Erfahrung, die mich persönlich unglaublich geprägt hat.

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Französisch

Herzlich willkommen im Bereich der Fachschaft Französisch. Wir bieten Ihnen hier eine Übersicht über das Schulfach Französisch am Goethe-Gymnasium Schwerin, sowie weitere aktuelle Informationen in verschiedenen Unterkategorien.

Das Fach Französisch

Die Weltsprache Französisch ist Muttersprache von ca. 85 Millionen Menschen, Amtssprache in zahlreichen Ländern und Verkehrssprache innerhalb der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, des Europarates und weiterer internationaler Organisationen. Französischkenntnisse ermöglichen Schülern die Kommunikation mit unserem Partnerland Frankreich und dessen überseeischen Gebieten, unseren anderen französischsprachigen Nachbarn sowie der Gesamtheit der Frankophonie in ihrer kulturellen Vielfalt, z. B. Frankokanada und den französischsprachigen Staaten im Maghreb und in Schwarzafrika.
Im Hinblick auf die Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit kommt dem Erlernen der französischen Sprache eine ganz besondere Bedeutung zu. Französisch eignet sich par excellence als Brückensprache zur Romania, da es unter den Schulsprachen das höchste Transferpotenzial auf weitere romanische Sprachen besitzt. Infolgedessen erleichtern Französischkenntnisse das Erlernen von weiteren romanischen Sprachen.

Von der französischen Kultur sind in Europa seit dem Mittelalter richtungsweisende Impulse ausgegangen: Gotik, Absolutismus und Aufklärung, Menschenrechte und Code Napoléon, Realismus, Impressionismus, Avantgarde und Nouvelle Vague sind Beispiele dafür, in welch entscheidendem Maß Frankreich die europäische Kultur-und Geistesgeschichte geprägt hat.
Große französische Schriftsteller wie Descartes, Molière, Rousseau, Hugo, Balzac, Zola, Flaubert und Sartre sowie viele andere haben Bedeutendes zur gemeinsamen europäischen Identität beigetragen. Von französischen Philosophen und Forschern stammen bedeutende Theorien und Erkenntnisse im Bereich der Wissenschaften; Frankreich nimmt eine wichtige Rolle in Technologie und Wirtschaft wahr. Im Unterricht können die Schüler die Ausstrahlung Frankreichs in Vergangenheit und Gegenwart nacherleben, indem sie sich mit ausgewählten Werken und Persönlichkeiten aus Literatur, Philosophie, Wissenschaft und Kunst, Theater und Film, Musik und Architektur beschäftigen. Gleichzeitig treten ihnen Spannungen unserer Zeit unmittelbar vor Augen, indem sie sich beispielsweise mit Problemen gesellschaftlicher Randgruppen und den Erfahrungen Frankreichs als Immigrationsland auseinander setzen. Sie erfahren Bedeutsames über Geschichte, Kultur und Gesellschaft Frankreichs und über andere französischsprachige Länder. Sie vergleichen Gewohnheiten im Bereich von Familie und Alltagsleben mit ihren eigenen Erfahrungen und begegnen Traditionen und Phänomenen, in denen sich die spezifisch französische Ausprägung in Kultur und Zivilisation besonders deutlich zeigt, etwa in der Pflege und Wertschätzung der eigenen Sprache und in der öffentlichen Rolle von Schriftstellern, Künstlern und Philosophen.


In Europa hat die deutsch-französische Zusammenarbeit die historische und in der Weltgeschichte bisher wohl einmalige Aufgabe übernommen, Vorbild und Antrieb für einen neuen Typ internationaler Beziehungen zu sein. Das Ergründen und Verstehen dieses komplexen Verhältnisses in exemplarischen Bereichen ist daher ein wichtiges Anliegen des Unterrichts. Die Schüler sollen über das in Frankreich herrschende Deuschlandbild sowie die Vorstellungen über Frankreich in Deutschland reflektieren und zu einem vertieften Verständnis der europäischen Einigung gelangen.
Im Bereich des interkulturellen Lernens werden vielfältige Brücken zu Frankreich und der Frankophonie geschlagen, und die Schüler erwerben wertvolles Wissen für ihre Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben. Die im Französischunterricht erworbenen Kenntnisse können ihnen auch auf Reisen und in ihrem späteren Berufsleben von großem Nutzen sein. Im Elysée-Vertrag von 1963 haben Deutschland und Frankreich sich dazu verpflichtet, das Erlernen der Sprache besonders zu fördern. Partnerschaftliche Begegnungen auf verschiedenen Ebenen, insbesondere die Aktivitäten des Deutsch-Französischen Jugendwerks, ermöglichen den Schülern Begegnungen mit Jugendlichen aus dem Nachbarland. Auch intensiviert sich gerade im Bildungsbereich die deutsch-französische Zusammenarbeit durch die zunehmende Einrichtung gemeinsamer Studiengänge und Hochschulpartnerschaften.

Das Zusammenrücken der europäischen Länder beinhaltet nicht zuletzt auch größere Ansprüche an die Mobilität und eine stärkere wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit, die sich in zahlreichen bi-und multinationalen Projekten niederschlägt. Für eine vor diesem Hintergrund wünschenswerte Kooperationsfähigkeit ist die Beherrschung von zwei modernen Fremdsprachen nahezu unabdingbar.

Französisch in der Sekundarstufe I (Klassen 7 - 10)

Am Goethe-Gymnasium wird Französisch zurzeit als 2. Fremdsprache angeboten und steht in Konkurrenz zum Lateinischen.
Im Sekundarbereich I beschäftigt sich der Schüler im Fach Französisch mit acht verschiedenen Lebens-und Lernbereichen

  • Heute und morgen,
  • Der Mensch zwischen Natur und Technik,
  • Zwischenmenschliche Beziehungen,
  • Werte und Normen,
  • Die Nutzung der Kommunikationsmittel,
  • Gestern/früher und heute,
  • Ich und du - wir und die anderen,
  • Orte - Menschen und ihre Gebräuche - nah und fern.

Im Rahmen dieser Arbeiten ergeben sich unterschiedliche Kommunikationsabsichten, zu deren Bewältigung der Schüler kommunikative Fertigkeiten im Bereich der REZEPTION (Leseverstehen, Hör-und Hörsehverstehen), SPRACHPRODUKTION (schriftlich und mündlich), INTERAKTION (schriftlich und mündlich) sowie SPRACHMITTLUNG (vom Französischen ins Deutsche und umgekehrt) entwickelt. Die Beschreibung der Lernziele im Bereich der kommunikativen Fertigkeiten orientiert sich zur nationalen wie internationalen Vergleichbarkeit an den im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen definierten Standards.
Die Schüler erreichen am Ende der Klasse 10 in den kommunikativen Fertigkeiten und der Beherrschung der sprachlichen Mittel (gemessen am Ausdrucksvermögen und an der Korrektheit) und in der interkulturellen Kompetenz weitgehend das Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens.
Ab Klasse 10 verfügen die Schüler zudem über die sprachlichen Voraussetzungen für den Erwerb der vom französischen Staat verliehenen weltweit gültigen DELF (Diplômes d’Etudes en Langue Française)-Zertifikate.

Französisch in der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II)

Im themenorientierten Unterricht werden Kommunikations-und Handlungsfähigkeit weiterentwickelt. Interkulturelles Lernen erhält durch die Beschäftigung mit der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realität Frankreichs und frankophoner Länder eine neue Dimension. Reflexion von Fremd-und Selbstwahrnehmung macht deutsch-französische Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst und führt zu einem tieferen Verständnis der gesellschaftlichen Verhältnisse der anderen und eigenen Kultur.

Die Begegnung mit Werken aus der französischsprachigen Literatur leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der interkulturellen Kompetenz und dient in besonderem Maße der Entfaltung der Persönlichkeit und der ästhetischen Erziehung.

In den vergangenen Jahren hat es am Goethe-Gymnasium immer einen Leistungskurs und einen Grundkurs im Fach Französisch gegeben, sodass diejenigen Schüler, die gute Französischkenntnisse erwerben wollen, hierzu auch bis zum Abitur die Möglichkeit bekommen.
Der erfolgreiche Abschluss eines Französisch-Leistungskurses im Abitur beinhaltet zusätzlich einen Beleg, der die Schüler/innen, falls sie einige Semester oder gar ihr ganzes Studium an französischen Universitäten verbringen wollen, von einer sonst obligatorischen Feststellungsprüfung der Sprachkenntnisse befreit.

DELF-Diplôme d’Etudes en Langue Française

Seit Januar 2003 gibt es für Schüler/innen des Goethe-Gymnasiums ab Klassenstufe 10 die Möglichkeit, sich einer Prüfung zu dem international anerkannten Sprachzertifikat für Französisch (DELF-Diplôme d’Etudes en Langue Française) zu unterziehen.
Es sind die einzigen offiziell anerkannten Diplome für Französisch, die weltweit denselben Wert haben. Diese Bescheinigungen sind äußerst vorteilhaft für Bewerbungen in Studium und Berufsleben - nicht nur in Frankreich. In über 125 Ländern melden sich Französischlernende zu diesen Sprachprüfungen an, die in Deutschland vom Institut français durchgeführt werden.

DELF und DALF: Die Vorteile eines modularen Aufbaus

DELF und DALF setzen sich jeweils aus einzelnen Einheiten zusammen und jede erfolgreich abgelegte Einheit ist definitiv gültig. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass eine Einheit dem Kenntnisstand von 100 Unterrichtsstunden entspricht.
Um das DELF zu erwerben, müssen die Kandidaten zwei progressive Prüfungsserien bestehen:
Die erste Stufe umfasst 4 Einheiten (DELF 1).

D.E.L.F. STUFE 1

A1 Allgemeines Ausdrucksvermögen
A2 Gedanken und Gefühle ausdrücken
A3 Lesen und Schreiben
A4 Sprachliche Korrektheit
Die Prüfungen A1 und A2 (N1) sowie A3 und A4 (N2) müssen allerdings im Block absolviert werden.

Die zweite DELF-Stufe umfasst 2 Einheiten (DELF 2)

D.E.L.F. STUFE 2

A 5 Landeskunde A6 Beherrschung einer Fachsprache

Alle Prüfungen werden von französischen Muttersprachlern abgenommen.
Das DELF bescheinigt die Fähigkeit des Prüflings, sich auf Französisch mündlich oder schriftlich in alltäglichen Lebenssituationen auszudrücken.

DALF

Das DALF (Diplôme approfondi de Langue Française) umfasst insgesamt 4 Einheiten (mündlich und schriftlich). Um zum DALF zugelassen zu werden, muss man erst das DELF bestanden haben. Das DALF bescheinigt dem Prüfling die Fähigkeit zum Erfassen und Wiedergeben komplexer fachbezogener Texte und die Fähigkeit, über ein Thema mündlich und schriftlich zu referieren. Mit dem DALF-Zeugnis ist der Sprachtest zum Eintritt in die französischen Universitäten nicht mehr erforderlich. Schülerinnen und Schüler, die den Leistungskurs Französisch mit einer Note besser als „ausreichend“ absolviert haben, brauchen diesen Sprachtest übrigens auch nicht.

Was macht DELF möglich?

  • Es ermöglicht den Schüler/innen, sich bewusst zu machen, dass Sprachenlernen nicht mit der Schule aufhört und dass Schule auf den Beruf vorbereitet.
  • Falls ein Schüler das Fach Französisch nach Klasse 11 nicht weiter belegt, erwirbt er mit dem Delf-Diplom einen Nachweis über sein fünfjähriges Erlernen der französischen Sprache.
  • Die Diplome bescheinigen gute Grundkenntnisse in der französischen Sprache und können bei einer Bewerbung auf eine Lehr-oder Arbeitsstelle nur von Vorteil sein.

Wann werden DELF-Prüfungen angeboten?

DELF-Prüfungen werden zweimal im Jahr angeboten (Januar und Mai oder Juni) und fanden bislang immer am Herder-Gymnasium Schwerin statt (Prüfungsort für alle DELF-Teilnehmer aus dem Großraum Schwerin).
Bei Interesse können sich die Schüler an alle Französischlehrer wenden.

Links

Deutsch-französisches Internetportal
Informationen über Sprachkurse, Austauschmöglichkeiten und Studienprogramme sowie über Kultur und Alltag in Frankreich und Deutschland stellte das deutsch-französische Internetportal unter

Externer Link www.fplusd.de

bereit. Projektpartner sind u. a. das auswärtige Amt, das französische Außenministerium, das Goethe-Institut, die Instituts Français in Deutschland und das Deutsch-Französische Jugendwerk.

Externer Linkwww.okapi.bayardpresse.fr

Diese Adresse ist für deutsche Schüler sehr interessant, da die jungen Franzosen in Foren zu ständig wechselnden Themen selbst zu Wort kommen. Die Sprache ist für deutsche Schüler recht gut verständlich.

Eine weitere interessante Fundgrube bietet

Externer Linkwww.apreslecole.fr.

Die Adresse richtet sich ausdrücklich an Schüler.

Informationen zu dem vom DFJW geförderten Schulaustausch des Voltaire–Programmes oder zu anderen Austauschmöglichkeiten.

Externer Linkwww.ofaj.org oder www.dfjw.org

Externer Linkwww.kultur-frankreich.de

Externer Linkwww.botschaft-frankreich.de

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Latein

Latein ist neben Französisch zweite Fremdsprache am Goethe-Gymnasium.

Das Fach Latein

Latein ist keine lebendige Sprache und trotzdem eigentlich in aller Munde. Ob in Fremd- oder Lehnworten, denen heute keiner mehr ansieht, dass sie lateinische sind, in Redewendungen oder sprachlichen Bildern, ob in der politischen Rhetorik, dem anspruchsvollen Journalismus oder in der Werbebranche � überall spricht man Latein. Es würde die Automarke Audi wohl nicht geben, hätte nicht der Sohn des Firmengründers der Horch-Werke in Zwickau Lateinunterricht gehabt. So schlug er nach dem Ausscheiden seines Vaters aus diesem Betrieb die bloße übersetzung des Namens Horch ins Lateinische als neue Firmenbezeichnung vor. Wenn ein Politiker den gordischen Knoten lösen will oder die Steuerreform als Sisyphosarbeit bezeichnet wird, dann setzt das Verständnis solcher Ausdrücke ein großes Stück Kulturwissen voraus � aus der Antike.

Latein Latein

Latein heute zu lernen zielt nicht auf den antiken Gebrauch der Sprache, sondern sie als Mittel zum Zweck zu nutzen. Zum einen, um mit den einmal erworbenen Sprachstrukturen, Grammatikkenntnissen und natürlich Vokabeln andere moderne Fremdsprachen, wie Französisch und Spanisch leichter zu lernen. Grundkenntnisse sind übertragbar und fast 90 % des Wortschatzes stammen aus dem Lateinischen. Zum anderen vermitteln die gelesenen Texte einen Einblick in die verschiedensten Bereiche des antiken Lebens: Alltag, Religion und Mythologie, Geschichte, später dann auch Literatur, Philosophie und Rechtsauffassungen.
Die Schüler können die antiken Vorstellungen kennen lernen, mit den eigenen vergleichen, werten � die Kenntnis der Vergangenheit ist von jeher eine gute Hilfe sich mit der Gegenwart auseinander zu setzen.

Latein in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10)

Latein wird im Goethe-Gymnasium neben Französisch als zweite Fremdsprache angeboten. Im Sekundarbereich beschäftigen sich die Schüler neben und mit dem Erwerb der grammatischen und syntaktischen Grundkenntnisse vor allem mit
folgenden Themen:

Latein

  • Leben einer römischen Familie des „Mittelstandes“
  • Lebens- und Arbeitswelt der Sklaven
  • Schul- und Spielalltag römischer Kinder
  • Leben auf dem Land
  • Die Stadt Pompeji und ihre Geschichte
  • Rom - Einblicke in die Stadtgeschichte
  • Römische Unterhaltungskultur - Theater, Sport, Gladiatorenspiele
  • Beispiele aus der antiken Sagenwelt
  • Berühmte Persönlichkeiten

Anliegen im Sekundarbereich I ist es, mittels der lateinischen Sprache Einblicke in die Lebensbereiche der Antike zu gewinnen, die den Shülern in diesem Alter nahe stehen und als interessant erachtet werden. Im Vordergrund steht das Entwickeln von Fertigkeiten im Bereich der REZEPTION (Leseverstehen) sowie die Fähigkeit, sich selbst und die eigene Zeit in Beziehung zur Antike zu setzen und so eigene Positionen zu beziehen.

Latein in der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II)

Der Unterricht ab Klasse 11 ist themen- und autorenorientiert. Die Beschäftigung mit Originallektüre beginnt ansatzweise schon in Klasse 9, aber jetzt begegnen den Schülern zum Teil Gesamtwerke aus der römischen Literatur in ihrem historischen und gesellschaftspolitischen Kontext. Hier treffen die Schüler auf Themen wie:

• Mythologie (z. B. bei Ovid)
• Christentum (z. B. aus der Vulgata)
• Gesellschaftliche, politische und historische Probleme der römischen Republik (z. B. bei Cicero, Sallust)
• Liebe und persönliche Beziehungen (z. B. bei Catull)
• Gesellschaftspolitische und historische Probleme der Kaiserzeit (z. B. bei Seneca)
• Einblicke in die Philosophie (z. B. bei Cicero)

links: Porträtbüste Ciceros (Rom, Museo Capitolino)

 

 

 

rechts: Büste des Seneca (um 4 v. Chr. - 65 n. Chr.) von der Doppelherme mit Sokrates
(Berlin, Antikensammlung der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz)

Es gibt am Goethe-Gymnasium stets einen Hauptfach-Kurs Latein, sodass die Möglichkeit besteht, durchgehend bis zum Abitur Latein zu lernen.

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Russisch

Das Fach Russisch hat an unserer Schule eine lange Tradition. Es wird als 2. Fremdsprache ab Klasse 7 neben Französisch und Latein angeboten. Derzeit gibt es in den Klassen 7 bis 11 jeweils einen Russischkurs. Russisch kann bis zum Abitur fortgeführt werden.
Mit dem Erlernen dieser slawischen Sprache öffnet sich den Schülerinnen und Schülern ein neuer Blickwinkel auf Osteuropa. So erweitern sie ihren kulturgeschichtlichen Horizont, Vorurteile und Klischees werden abgebaut. In ganz Europa sind heute junge Menschen gefragt, die sich in West und Ost sprachlich, kulturell und beruflich orientieren und Perspektiven wahrnehmen.

Russland – was fällt Schülern dazu ein?

Moskau, Zwiebeltürme, Balalaikas, Matrjoschkas, Väterchen Frost, eisige Kälte, Samowar, Pelmenis, reiche Leute, arme Leute, Korruption, Bolschoi-Ballett, Tschaikowski, Gagarin, Putin und Peter I.,– aber wie ist es wirklich?

Russland – wie ist es wirklich?

  • Russland ist mit 17 Mio km² das größte Land der Erde, es umfasst 9 Zeit- und 4 Klimazonen.
  • Es ist ein Land mit riesigen Reichtümern und Potentialen auf wirtschaftlichem, wissenschaftlichem und kulturellem Gebiet.
  • Russland hat sich in den letzten Jahren wie nie zuvor dem Ausland geöffnet, wichtige Reformen im Bereich Wirtschaft, Recht und Politik durchgeführt und neue Kooperationen mit Europa, Amerika und Asien geknüpft. Russland ist auf dem Weg zu einem der wirtschaftlich wichtigsten Länder der Welt.
  • Die russische Wirtschaft wuchs in den letzten Jahren überdurchschnittlich stark mit jährlich 7-8 %, viele russische Firmen und auch Firmen, die in Russland investieren wollen, suchen nach qualifiziertem Mitarbeitern, die fließend Russisch sprechen.
  • Russland ist ein attraktiver Markt, Importeur von Maschinen, Anlagen und Konsumgütern.
  • Deutschland ist wichtigster Handelspartner Russlands im Westen und Drehscheibe des Ost-West-Wirtschaftsverkehrs.
  • Deutsche Firmen, v.a. mittelständische Unternehmen, haben erhebliche Investitionen in Russland getätigt: 2700 deutsche Firmen in Moskau, 3500 in ganz Russland: Siemens, Mercedes, Metrogroup, Fresenius Medical Care, ThyssenKrupp, Lufthansa, Deutsche Bank, Haribo, Ehrmann ...
  • Russisch ist die Sprache der „Kunden von morgen“ und eine gefragte Zusatzqualifikation. In den Bereichen Handel, Wirtschaft oder Wissenschaft ist es vorteilhaft, wenn Geschäfte und Projekte ohne Dolmetscher verhandelt werden können; der Bedarf an Mitarbeitern (Ingenieuren, Technikern, Ärzten...), die aktuelle Informationen ohne Verzögerung, Authentizitäts- oder Wahrheitsverlust beziehen oder weitergeben können, ist groß.
  • Die Zukunft von Deutschland und Europa kann nicht losgelöst von diesem Land betrachtet werden: es gibt keinen Weg an Russland vorbei!
  • Darüber hinaus ist Russisch eine europäische Kultursprache, die den Zugang zu einer anderen Kultur, Kunst und Literatur öffnet (Russland als Land des Balletts, der Zirkuskunst, der Literatur, der Malerei, der Musik ...

Wo wird Russisch gesprochen?

  • Russisch ist Muttersprache für 142 Millionen Russen und für fast 70 Millionen Zweitsprache, das entspricht 20 % der europäischen Bevölkerung.
  • Allein in Deutschland sprechen 4 Millionen Menschen Russisch, es gibt etwa 100 000 Russischschüler und 5000 -studenten.
  • Es ist Schulfach in mehr als 100 Staaten – deshalb gibt es ein qualitativ und quantitativ hohes Angebot an Lehrwerken, Nachschlagewerken und Publikationen.
  • Russisch ist eine der 6 offiziellen Arbeitssprachen der UNO. (Falls jemand mit dem Gedanken spielt, sich dort zu bewerben, werden Russischkenntnisse einen großen Vorteil gegenüber Bewerbern darstellen die „nur“ Englisch und Spanisch/Französisch zu bieten haben.)
  • Russisch ist internationale Verkehrs- und Konferenzsprache bei internationalen Verhandlungen und Abkommen.
  • Schulzeit ist Sprachenlernzeit – warum nicht Russisch?

Ist Russisch schwer?

  • Ja, aber nicht schwieriger als Französisch oder Latein, nur ist diese Sprache vielen nicht so vertraut; auch Deutsch und Englisch sind nach gymnasialen Ansprüchen schwere Sprachen.
  • Russisch lernen bietet intensives geistiges Training für Konzentration, Gedächtnis, Kombinations- und Reaktionsvermögen.
  • Die andere Schrift ist leicht erlernt, einige Wörter leicht zu lesen : ..., es macht Spaß, in der 7. Klasse Schreibübungen zu absolvieren und in der Pause Sätze an die Tafel zu schreiben wie:
  • Russisch ist eine lebende (und lebendige) Sprache mit logisch aufgebauter Grammatik (ähnlich Latein), sie hat zwar sechs Fälle, aber klare Regeln und die Strukturen sind sehr logisch und daher gut und schnell einzuprägen.
  • Manches ist einfacher als in anderen Fremdsprachen: es gibt nur drei Zeitformen, keine Artikel, viele Wörter kommen aus anderen Sprachen (Deutsch, Englisch z. B.
    ...)
  • Die Aussprache entspricht der Schreibung (anders als z. B. im Französischen)
  • Russisch ist einfach schön: „Die russische Sprache hat die Lebendigkeit des Französischen, die Zärtlichkeit des Italienischen, die Feierlichkeit des Spanischen, die Stärke des Deutschen und ist so ausdrucksvoll wie Latein.“ (Michail Lomonosow)
  • Fazit: Es ist nicht so schwer, dass ein durchschnittlich Sprachbegabter es mit etwas Fleiß nicht erlernen könnte.

Russisch – wie finden es die Schüler?

(Auszüge aus Evaluationsbögen)
„Russisch ist ein Fach, ...

  • das sehr interessant und abwechslungsreich, aber auch lustig ist.
  • das mir viel Spaß macht, wo man sich aber auch anstrengen muss.
  • das so mittelleicht ist, wo man sich gut konzentrieren muss.
  • welches lehrreich und interessant ist und eine schöne Sprache beinhaltet.
  • das ich anspruchsvoll finde, weil man dort eine interessante Sprache lernt, die hier in Europa nicht so viel gesprochen wird.
  • für das man lernen muss, das aber nicht langweilig ist.
  • wofür ich gern lerne und das mich jede Stunde erfreut und mutiviert(!).
  • das ich mehr bevorzuge als andere Fächer, ich habe zwar oft keine Lust drauf, bin am Ende aber trotzdem der Meinung, dass es gut war.“

Russisch – und was gibt es noch?

  • Der Russischunterricht ist von Jahrgangsstufe 7 bis 8 vier- und von Klassenstufe 9 bis 10 dreistündig angelegt mit insgesamt drei Klassenarbeiten bzw. Klausuren pro Schuljahr.
  • Als Arbeitsmaterial verwenden wir die Lehrbücher der Reihe . Zusätzlich nutzen wir geeignete Arbeitshefte und Zusatzmaterialien wie CDs, Videos und DVDs, aber auch kürzere Lesetexte.
  • Die behandelten Unterrichtsthemen sind

o Ich und du – wir und die anderen
o Orte – Menschen und ihre Gebräuche, nah und fern
o Heute und morgen
o Gestern, früher und heute
o Zwischenmenschliche Beziehungen
o Werte und Normen
o Der Mensch zwischen Natur und Technik
o Die Welt der Medien

Diese Themen werden im Laufe des Unterrichts in den Klassen 7 – 10 konzentrisch erweitert.

  • Zum Angebot der Fachschaft Russisch gehört auch die Teilnahme an Wettbewerben wie der Russischolympiade auf Landes- und Bundesebene und dem beliebten Sprachspiel New Amici.
  • Russisch kann im Abitur als schriftliches oder mündliches Prüfungsfach gewählt werden.

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Spanisch

¿Tienes ganas de aprender español?


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Osborne-Stier

„Ich lerne Spanisch, weil Sprachen einfach Spaß machen und wir hier in der Schule die Möglichkeit bekommen haben, praktisch „nebenbei“ noch eine Sprache zu lernen. […] Spanisch wird in vielen Ländern der Welt gesprochen → cool, wenn man's kann.“
- Schüler 10. Klasse -

Spanisch wird am Goethegymnasium als dritte Fremdsprache im Wahlpflichtbereich ab Klasse 10 angeboten und kann bis zum Abitur fortgesetzt werden. Einige Schüler nutzen sogar die Möglichkeit und legen ihr Abitur in dieser Sprache entweder schriftlich oder mündlich ab.

Es gibt viele gute Gründe, sich für Spanisch zu entscheiden:
Durch die Vorkenntnisse in der ersten und zweiten Fremdsprache lernt sich Spanisch deutlich schneller als die vorangegangenen Fremdsprachen, so dass die Schüler bereits nach einigen Unterrichtsstunden ihre erlernten sprachlichen Fähigkeiten gezielt anwenden und Spanisch reden und schreiben können. Sie empfinden die Sprache als „leicht zu lernen“ (Schüler Klasse 10), da es keine größeren Abweichungen zwischen Schriftbild und Aussprache gibt. Die Motivation ist dementsprechend erhöht: „Auch wenn es für mich 4 Stunden zusätzlich sind, macht es viel Spaß und ich freue mich auf's nächste Schuljahr.“ (Schüler Klasse 10)


Quelle: http://www2.ual.es/SNIH16/wp-content/uploads/2015/10/TAPAS_1.jpg

Neben den Grundlagen der spanischen Sprache nehmen auch viele landeskundliche Aspekte einen großen Raum im Unterricht ein. Es werden original spanische oder lateinamerikanische Filme oder Serien gezeigt. Mehrmals im Schuljahr fließen aktuelle spanischsprachige Lieder aus den Charts in den Unterricht ein. Kulinarisches wird bei spanischem Tapasessen gelernt. In den Klassen 11 und 12 werden unter Vorgabe der curricularen Vorgaben zur Arbeit in der Oberstufe viele interessante Themen zum aktuellen und geschichtlichen Geschehen in Spanien und Lateinamerika behandelt. Auch die Lektüre eines spanischen oder lateinamerikanischen Jugendromans steht auf dem Programm.


Quellen: https://www.citylifemadrid.com/wp-content/uploads/flamenco.jpg,
http://www.machupicchu.org/machu-picchu-sacred-valley-cusco-tour-6-days.htm

Spanisch ist eine Sprache, die man „neben Englisch […] auch im späteren Leben noch gebrauchen kann.“ (Schüler Klasse 10)

Das Spanische hat weltweit über 400 Millionen Sprecher in über 20 Ländern auf vier Kontinenten und steht mit seiner Zahl an Muttersprachlern auf Platz vier hinter Englisch, Chinesich und Hindi. Durch die Migration aus Lateinamerika ist es bereits die zweite Sprache in den USA mit steigender Tendenz. Weiterhin ist es eine wichtige Arbeitssprache in der UNO und der EU. Durch die Globalisierung wird der spanischen Sprache im Handel, in europäischen und internationalen Organisationen, im Bereich Technik aber auch im Internet immer mehr Raum gegeben.

Unzählige spanischsprachige Lieder finden Eingang in die deutschen Charts. Das Spanische wird uns immer vertrauter und nicht zuletzt bieten spanischsprachige Länder eine Vielzahl an interessanten Ferienzielen, deren Erforschung mit Sprachkenntnissen deutlich fruchtbarer und authentischer ausfällt. „Spanisch ist einfach eine Bereicherung“ (Schüler Klasse 10)


Quelle:
https://home.uni-leipzig.de/sprachen/unsere-sprachen/romanische-sprachen/#spanisch

¡Anímate!

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