Goethe-Gymnasium Schwerin


Schullogo

 

Fachbereich Fremdsprachen

Englisch

Englisch gehört zu den Hauptfächern und wird an unserem Gymnasium als erste Fremdsprache vermittelt.

Juni 2011

Die große Herausforderung annehmen

227 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen des Goethe-Gymnasiums Schwerin nahmen in diesem Schuljahr am europaweit ausgetragenen Sprachenwettbewerb THE BIG CHALLENGE teil. Gut vorbereitet durch ihre Englischlehrer oder eigene Übungen am Computer lösten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 54 Mutiple-Choice-Fragen in nur 45 Minuten. Landeskundliche Wissen, Vokabel- und auch grammatische Kenntnisse wurden getestet. Neben vielen großartigen Ergebnissen konnte besonders Dario Lasch aus der 5.1m seine Sprachbeherrschung unter Beweis stellen. Er belegte Platz 1 unter 324 Fünftklässlern in M-V und Platz 48 unter 53 414 Startern deutschlandweit.

The Big Challenge

The Big Challenge

Am BUNDESWETTBEWERB FREMDSPRACHEN  beteiligten sich mit gutem Erfolg 11 Schülerinnen, Antonia Vogel und Anne Sophie Lübbe (Klasse 10) schon zum dritten Mal. Dem diesjährigen Thema Australien folgend, stellten die Mädchen ihr Wissen und Können in den Bereichen kreatives Schreiben, Wortergänzung, Landeskunde, Lese- und Hörverstehen unter Beweis. Sie lasen einen Text vor und bewarben sich um den ‚Best Job in the World’ als Ranger auf Hamilton Island. Die Jury am besten überzeugen konnten Anne Dittmar (9.1m), die einen 2. Preis sowie Marah Bliesener (8.3m) und Lea Jürgensen (8.1m), die jeweils einen 3. Preis in unserem Bundesland erhielten.
Die Schülerinnen und Schüler freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn sie sich wieder der BIG CHALLENGE stellen wollen. 

Dagmar Miercke

 

April 2011

„Heimway“
deutsch-amerikanische Erinnerungen
Deborah Di Meglio in Schwerin  

Schwerin. „Deine Freunde werden kommen und gehen, aber deine Familie wird immer bleiben und ist das Einzige, was im Leben zählt.“  So lautet der erste Satz des autobiographischen Debutromans der Künstlerin Deborah Di Meglio.
Am vergangenen Donnerstag berichtete sie in der Aula des Goethe-Gymnasiums aus ihrem Leben. Mit Unterstützung der Stadtbibliothek Schwerin konnten am Vormittag des 07. April zwei Vorlesungen vor interessierten Oberstufenschülern organisiert werden, in denen Di Meglio ihr erstes Buch präsentierte. „Heimway – a collection of 18 stories so far“ beinhaltet achtzehn erfrischende Erzählungen, Interviews und Tagebucheinträge, die, in ihrer englischen Muttersprache geschrieben, das turbulente Leben der freischaffenden Künstlerin schildern.
Deborah Di Meglio lebt seit mittlerweile neunzehn Jahren in Kiel. Doch ein langer Weg hat die Autorin  nach Deutschland geführt. Geboren 1957 in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C., wuchs sie in einer italienisch-katholischen Großfamilie auf, die ihr weiteres Leben prägen sollte. Nachdem sie das von ihren Eltern gewünschte Medizinstudium beendet hatte, absolvierte Di Meglio erfolgreich ein Studium in Geisteswissenschaften und studierte daraufhin Fine Arts in Painting in der Kunstmetropole New York City.

Deborah Di Meglio in Schwerin Deborah di Meglio während ihrer Lesung in der Aula

Über neun Jahre hinweg schrieb und verbesserte sie „Heimway“, bis sie schließlich dieses Jahr eine Tour durch Norddeutschland damit startete.
Eine ihrer Stationen war auch Schwerin. Vor etwa einhundertsechzig begeisterten Schülern beschrieb sie lebhaft, unterlegt durch  ausgewählte Abschnitte ihres Romans, was es bedeutet italienisch und katholisch zu sein, inwiefern Essen ihre Kindheit bestimmte oder warum italienische Namen immer auf „o“ enden müssen. Auch berichtete Di Meglio über ihr improvisiertes Leben in der Großstadt New York, warum junge Künstler in den 70ern immer pleite waren, wie sie sich dennoch über Wasser hielten und im Notfall geschickt der Stadt New York  ihren Strom „stahlen“. Sie schilderte, wie sie ihr Atelier in einem „ehemaligen Lebensmittelladen“ einrichtete, erklärte, warum ein lebensgefährliches Umfeld sie zum Zeichnen inspirierte und inwiefern bildende Kunst poetisch sein kann.
„Schwerin ist bombastisch!“, entgegnete sie begeistert, als man sie auf die Stadt ansprach. Ob sie zurückkommen würde? „Auf jeden Fall!“
Auf die abschließende Frage, ob sie einen Ratschlag für alle hätte, die wie sie ihren eigenen Weg gehen wollten, antwortete Di Meglio: „Nicht alle Menschen sind geboren, ein Picasso zu sein. Aber trotzdem ist alles, was du tust wichtig für die Welt.“ Man müsste nur leidenschaftlich und flexibel sein, weil man keine Ahnung habe, was das Ende bringen würde. „Ich hätte mir niemals vorgestellt, einmal in Schwerin zu sitzen, und mein eigenes Buch vorzustellen. Aber Dinge passieren einfach.“
Und falls demnächst eine Prüfung nahe, hat Di Meglio einen weiteren Rat: „Lasagne“. Hätte bis jetzt immer geholfen.

Juliana Tennert & Patricia Walte

 

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Französisch

Herzlich willkommen im Bereich der Fachschaft Französisch. Wir bieten Ihnen hier eine Übersicht über das Schulfach Französisch am Goethe-Gymnasium Schwerin, sowie weitere aktuelle Informationen in verschiedenen Unterkategorien.

Das Fach Französisch

Die Weltsprache Französisch ist Muttersprache von ca. 85 Millionen Menschen, Amtssprache in zahlreichen Ländern und Verkehrssprache innerhalb der Vereinten Nationen, der Europäischen Union, des Europarates und weiterer internationaler Organisationen. Französischkenntnisse ermöglichen Schülern die Kommunikation mit unserem Partnerland Frankreich und dessen überseeischen Gebieten, unseren anderen französischsprachigen Nachbarn sowie der Gesamtheit der Frankophonie in ihrer kulturellen Vielfalt, z. B. Frankokanada und den französischsprachigen Staaten im Maghreb und in Schwarzafrika.
Im Hinblick auf die Entwicklung der individuellen Mehrsprachigkeit kommt dem Erlernen der französischen Sprache eine ganz besondere Bedeutung zu. Französisch eignet sich par excellence als Brückensprache zur Romania, da es unter den Schulsprachen das höchste Transferpotenzial auf weitere romanische Sprachen besitzt. Infolgedessen erleichtern Französischkenntnisse das Erlernen von weiteren romanischen Sprachen.

Von der französischen Kultur sind in Europa seit dem Mittelalter richtungsweisende Impulse ausgegangen: Gotik, Absolutismus und Aufklärung, Menschenrechte und Code Napoléon, Realismus, Impressionismus, Avantgarde und Nouvelle Vague sind Beispiele dafür, in welch entscheidendem Maß Frankreich die europäische Kultur-und Geistesgeschichte geprägt hat.
Große französische Schriftsteller wie Descartes, Molière, Rousseau, Hugo, Balzac, Zola, Flaubert und Sartre sowie viele andere haben Bedeutendes zur gemeinsamen europäischen Identität beigetragen. Von französischen Philosophen und Forschern stammen bedeutende Theorien und Erkenntnisse im Bereich der Wissenschaften; Frankreich nimmt eine wichtige Rolle in Technologie und Wirtschaft wahr. Im Unterricht können die Schüler die Ausstrahlung Frankreichs in Vergangenheit und Gegenwart nacherleben, indem sie sich mit ausgewählten Werken und Persönlichkeiten aus Literatur, Philosophie, Wissenschaft und Kunst, Theater und Film, Musik und Architektur beschäftigen. Gleichzeitig treten ihnen Spannungen unserer Zeit unmittelbar vor Augen, indem sie sich beispielsweise mit Problemen gesellschaftlicher Randgruppen und den Erfahrungen Frankreichs als Immigrationsland auseinander setzen. Sie erfahren Bedeutsames über Geschichte, Kultur und Gesellschaft Frankreichs und über andere französischsprachige Länder. Sie vergleichen Gewohnheiten im Bereich von Familie und Alltagsleben mit ihren eigenen Erfahrungen und begegnen Traditionen und Phänomenen, in denen sich die spezifisch französische Ausprägung in Kultur und Zivilisation besonders deutlich zeigt, etwa in der Pflege und Wertschätzung der eigenen Sprache und in der öffentlichen Rolle von Schriftstellern, Künstlern und Philosophen.


In Europa hat die deutsch-französische Zusammenarbeit die historische und in der Weltgeschichte bisher wohl einmalige Aufgabe übernommen, Vorbild und Antrieb für einen neuen Typ internationaler Beziehungen zu sein. Das Ergründen und Verstehen dieses komplexen Verhältnisses in exemplarischen Bereichen ist daher ein wichtiges Anliegen des Unterrichts. Die Schüler sollen über das in Frankreich herrschende Deuschlandbild sowie die Vorstellungen über Frankreich in Deutschland reflektieren und zu einem vertieften Verständnis der europäischen Einigung gelangen.
Im Bereich des interkulturellen Lernens werden vielfältige Brücken zu Frankreich und der Frankophonie geschlagen, und die Schüler erwerben wertvolles Wissen für ihre Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben. Die im Französischunterricht erworbenen Kenntnisse können ihnen auch auf Reisen und in ihrem späteren Berufsleben von großem Nutzen sein. Im Elysée-Vertrag von 1963 haben Deutschland und Frankreich sich dazu verpflichtet, das Erlernen der Sprache besonders zu fördern. Partnerschaftliche Begegnungen auf verschiedenen Ebenen, insbesondere die Aktivitäten des Deutsch-Französischen Jugendwerks, ermöglichen den Schülern Begegnungen mit Jugendlichen aus dem Nachbarland. Auch intensiviert sich gerade im Bildungsbereich die deutsch-französische Zusammenarbeit durch die zunehmende Einrichtung gemeinsamer Studiengänge und Hochschulpartnerschaften.

Das Zusammenrücken der europäischen Länder beinhaltet nicht zuletzt auch größere Ansprüche an die Mobilität und eine stärkere wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit, die sich in zahlreichen bi-und multinationalen Projekten niederschlägt. Für eine vor diesem Hintergrund wünschenswerte Kooperationsfähigkeit ist die Beherrschung von zwei modernen Fremdsprachen nahezu unabdingbar.

Französisch in der Sekundarstufe I (Klassen 7 - 10)

Am Goethe-Gymnasium wird Französisch zurzeit als 2. Fremdsprache angeboten und steht in Konkurrenz zum Lateinischen.
Im Sekundarbereich I beschäftigt sich der Schüler im Fach Französisch mit acht verschiedenen Lebens-und Lernbereichen

  • Heute und morgen,
  • Der Mensch zwischen Natur und Technik,
  • Zwischenmenschliche Beziehungen,
  • Werte und Normen,
  • Die Nutzung der Kommunikationsmittel,
  • Gestern/früher und heute,
  • Ich und du - wir und die anderen,
  • Orte - Menschen und ihre Gebräuche - nah und fern.

Im Rahmen dieser Arbeiten ergeben sich unterschiedliche Kommunikationsabsichten, zu deren Bewältigung der Schüler kommunikative Fertigkeiten im Bereich der REZEPTION (Leseverstehen, Hör-und Hörsehverstehen), SPRACHPRODUKTION (schriftlich und mündlich), INTERAKTION (schriftlich und mündlich) sowie SPRACHMITTLUNG (vom Französischen ins Deutsche und umgekehrt) entwickelt. Die Beschreibung der Lernziele im Bereich der kommunikativen Fertigkeiten orientiert sich zur nationalen wie internationalen Vergleichbarkeit an den im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen definierten Standards.
Die Schüler erreichen am Ende der Klasse 10 in den kommunikativen Fertigkeiten und der Beherrschung der sprachlichen Mittel (gemessen am Ausdrucksvermögen und an der Korrektheit) und in der interkulturellen Kompetenz weitgehend das Niveau B1 des europäischen Referenzrahmens.
Ab Klasse 10 verfügen die Schüler zudem über die sprachlichen Voraussetzungen für den Erwerb der vom französischen Staat verliehenen weltweit gültigen DELF (Diplômes d’Etudes en Langue Française)-Zertifikate.

Französisch in der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II)

Im themenorientierten Unterricht werden Kommunikations-und Handlungsfähigkeit weiterentwickelt. Interkulturelles Lernen erhält durch die Beschäftigung mit der sozialen, politischen und wirtschaftlichen Realität Frankreichs und frankophoner Länder eine neue Dimension. Reflexion von Fremd-und Selbstwahrnehmung macht deutsch-französische Gemeinsamkeiten und Unterschiede bewusst und führt zu einem tieferen Verständnis der gesellschaftlichen Verhältnisse der anderen und eigenen Kultur.

Die Begegnung mit Werken aus der französischsprachigen Literatur leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung der interkulturellen Kompetenz und dient in besonderem Maße der Entfaltung der Persönlichkeit und der ästhetischen Erziehung.

In den vergangenen Jahren hat es am Goethe-Gymnasium immer einen Leistungskurs und einen Grundkurs im Fach Französisch gegeben, sodass diejenigen Schüler, die gute Französischkenntnisse erwerben wollen, hierzu auch bis zum Abitur die Möglichkeit bekommen.
Der erfolgreiche Abschluss eines Französisch-Leistungskurses im Abitur beinhaltet zusätzlich einen Beleg, der die Schüler/innen, falls sie einige Semester oder gar ihr ganzes Studium an französischen Universitäten verbringen wollen, von einer sonst obligatorischen Feststellungsprüfung der Sprachkenntnisse befreit.

DELF-Diplôme d’Etudes en Langue Française

Seit Januar 2003 gibt es für Schüler/innen des Goethe-Gymnasiums ab Klassenstufe 10 die Möglichkeit, sich einer Prüfung zu dem international anerkannten Sprachzertifikat für Französisch (DELF-Diplôme d’Etudes en Langue Française) zu unterziehen.
Es sind die einzigen offiziell anerkannten Diplome für Französisch, die weltweit denselben Wert haben. Diese Bescheinigungen sind äußerst vorteilhaft für Bewerbungen in Studium und Berufsleben - nicht nur in Frankreich. In über 125 Ländern melden sich Französischlernende zu diesen Sprachprüfungen an, die in Deutschland vom Institut français durchgeführt werden.

DELF und DALF: Die Vorteile eines modularen Aufbaus

DELF und DALF setzen sich jeweils aus einzelnen Einheiten zusammen und jede erfolgreich abgelegte Einheit ist definitiv gültig. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass eine Einheit dem Kenntnisstand von 100 Unterrichtsstunden entspricht.
Um das DELF zu erwerben, müssen die Kandidaten zwei progressive Prüfungsserien bestehen:
Die erste Stufe umfasst 4 Einheiten (DELF 1).

D.E.L.F. STUFE 1

A1 Allgemeines Ausdrucksvermögen
A2 Gedanken und Gefühle ausdrücken
A3 Lesen und Schreiben
A4 Sprachliche Korrektheit
Die Prüfungen A1 und A2 (N1) sowie A3 und A4 (N2) müssen allerdings im Block absolviert werden.

Die zweite DELF-Stufe umfasst 2 Einheiten (DELF 2)

D.E.L.F. STUFE 2

A 5 Landeskunde A6 Beherrschung einer Fachsprache

Alle Prüfungen werden von französischen Muttersprachlern abgenommen.
Das DELF bescheinigt die Fähigkeit des Prüflings, sich auf Französisch mündlich oder schriftlich in alltäglichen Lebenssituationen auszudrücken.

DALF

Das DALF (Diplôme approfondi de Langue Française) umfasst insgesamt 4 Einheiten (mündlich und schriftlich). Um zum DALF zugelassen zu werden, muss man erst das DELF bestanden haben. Das DALF bescheinigt dem Prüfling die Fähigkeit zum Erfassen und Wiedergeben komplexer fachbezogener Texte und die Fähigkeit, über ein Thema mündlich und schriftlich zu referieren. Mit dem DALF-Zeugnis ist der Sprachtest zum Eintritt in die französischen Universitäten nicht mehr erforderlich. Schülerinnen und Schüler, die den Leistungskurs Französisch mit einer Note besser als „ausreichend“ absolviert haben, brauchen diesen Sprachtest übrigens auch nicht.

Was macht DELF möglich?

  • Es ermöglicht den Schüler/innen, sich bewusst zu machen, dass Sprachenlernen nicht mit der Schule aufhört und dass Schule auf den Beruf vorbereitet.
  • Falls ein Schüler das Fach Französisch nach Klasse 11 nicht weiter belegt, erwirbt er mit dem Delf-Diplom einen Nachweis über sein fünfjähriges Erlernen der französischen Sprache.
  • Die Diplome bescheinigen gute Grundkenntnisse in der französischen Sprache und können bei einer Bewerbung auf eine Lehr-oder Arbeitsstelle nur von Vorteil sein.

Wann werden DELF-Prüfungen angeboten?

DELF-Prüfungen werden zweimal im Jahr angeboten (Januar und Mai oder Juni) und fanden bislang immer am Herder-Gymnasium Schwerin statt (Prüfungsort für alle DELF-Teilnehmer aus dem Großraum Schwerin).
Bei Interesse können sich die Schüler an alle Französischlehrer wenden.

Links

Deutsch-französisches Internetportal
Informationen über Sprachkurse, Austauschmöglichkeiten und Studienprogramme sowie über Kultur und Alltag in Frankreich und Deutschland stellte das deutsch-französische Internetportal unter

Externer Link www.fplusd.de

bereit. Projektpartner sind u. a. das auswärtige Amt, das französische Außenministerium, das Goethe-Institut, die Instituts Français in Deutschland und das Deutsch-Französische Jugendwerk.

Externer Linkwww.okapi.bayardpresse.fr

Diese Adresse ist für deutsche Schüler sehr interessant, da die jungen Franzosen in Foren zu ständig wechselnden Themen selbst zu Wort kommen. Die Sprache ist für deutsche Schüler recht gut verständlich.

Eine weitere interessante Fundgrube bietet

Externer Linkwww.apreslecole.fr.

Die Adresse richtet sich ausdrücklich an Schüler.

Informationen zu dem vom DFJW geförderten Schulaustausch des Voltaire–Programmes oder zu anderen Austauschmöglichkeiten.

Externer Linkwww.ofaj.org oder www.dfjw.org

Externer Linkwww.kultur-frankreich.de

Externer Linkwww.botschaft-frankreich.de

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Latein

Latein ist neben Französisch zweite Fremdsprache am Goethe-Gymnasium.

Das Fach Latein

Latein ist keine lebendige Sprache und trotzdem eigentlich in aller Munde. Ob in Fremd- oder Lehnworten, denen heute keiner mehr ansieht, dass sie lateinische sind, in Redewendungen oder sprachlichen Bildern, ob in der politischen Rhetorik, dem anspruchsvollen Journalismus oder in der Werbebranche – überall spricht man Latein. Es würde die Automarke Audi wohl nicht geben, hätte nicht der Sohn des Firmengründers der Horch-Werke in Zwickau Lateinunterricht gehabt. So schlug er nach dem Ausscheiden seines Vaters aus diesem Betrieb die bloße Übersetzung des Namens Horch ins Lateinische als neue Firmenbezeichnung vor. Wenn ein Politiker den gordischen Knoten lösen will oder die Steuerreform als Sisyphosarbeit bezeichnet wird, dann setzt das Verständnis solcher Ausdrücke ein großes Stück Kulturwissen voraus – aus der Antike.

Latein Latein

Latein heute zu lernen zielt nicht auf den antiken Gebrauch der Sprache, sondern sie als Mittel zum Zweck zu nutzen. Zum einen, um mit den einmal erworbenen Sprachstrukturen, Grammatikkenntnissen und natürlich Vokabeln andere moderne Fremdsprachen, wie Französisch und Spanisch leichter zu lernen. Grundkenntnisse sind übertragbar und fast 90 % des Wortschatzes stammen aus dem Lateinischen. Zum anderen vermitteln die gelesenen Texte einen Einblick in die verschiedensten Bereiche des antiken Lebens: Alltag, Religion und Mythologie, Geschichte, später dann auch Literatur, Philosophie und Rechtsauffassungen.
Die Schüler können die antiken Vorstellungen kennen lernen, mit den eigenen vergleichen, werten – die Kenntnis der Vergangenheit ist von jeher eine gute Hilfe sich mit der Gegenwart auseinander zu setzen.

Latein in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10)

Latein wird im Goethe-Gymnasium neben Französisch als zweite Fremdsprache angeboten. Im Sekundarbereich beschäftigen sich die Schüler neben und mit dem Erwerb der grammatischen und syntaktischen Grundkenntnisse vor allem mit
folgenden Themen:

Latein

  • Leben einer römischen Familie des „Mittelstandes“
  • Lebens- und Arbeitswelt der Sklaven
  • Schul- und Spielalltag römischer Kinder
  • Leben auf dem Land
  • Die Stadt Pompeji und ihre Geschichte
  • Rom - Einblicke in die Stadtgeschichte
  • Römische Unterhaltungskultur - Theater, Sport, Gladiatorenspiele
  • Beispiele aus der antiken Sagenwelt
  • Berühmte Persönlichkeiten

Anliegen im Sekundarbereich I ist es, mittels der lateinischen Sprache Einblicke in die Lebensbereiche der Antike zu gewinnen, die den Shülern in diesem Alter nahe stehen und als interessant erachtet werden. Im Vordergrund steht das Entwickeln von Fertigkeiten im Bereich der REZEPTION (Leseverstehen) sowie die Fähigkeit, sich selbst und die eigene Zeit in Beziehung zur Antike zu setzen und so eigene Positionen zu beziehen.

Latein in der gymnasialen Oberstufe (Sekundarstufe II)

Der Unterricht ab Klasse 11 ist themen- und autorenorientiert. Die Beschäftigung mit Originallektüre beginnt ansatzweise schon in Klasse 9, aber jetzt begegnen den Schülern zum Teil Gesamtwerke aus der römischen Literatur in ihrem historischen und gesellschaftspolitischen Kontext. Hier treffen die Schüler auf Themen wie:

• Mythologie (z. B. bei Ovid)
• Christentum (z. B. aus der Vulgata)
• Gesellschaftliche, politische und historische Probleme der römischen Republik (z. B. bei Cicero, Sallust)
• Liebe und persönliche Beziehungen (z. B. bei Catull)
• Gesellschaftspolitische und historische Probleme der Kaiserzeit (z. B. bei Seneca)
• Einblicke in die Philosophie (z. B. bei Cicero)

links: Porträtbüste Ciceros (Rom, Museo Capitolino)

 

 

 

rechts: Büste des Seneca (um 4 v. Chr. - 65 n. Chr.) von der Doppelherme mit Sokrates
(Berlin, Antikensammlung der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz)

Es gibt am Goethe-Gymnasium stets einen Hauptfach-Kurs Latein, sodass die Möglichkeit besteht, durchgehend bis zum Abitur Latein zu lernen.

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