60 Jahre Goethe-Gymnasium -

Festwoche vom 6. bis 11. Juli 2009

Ein Jahr lang hatten sich Schüler und Lehrer auf den Höhepunkt des Schuljahres 2008/2009 vorbereitet – die Festwoche anlässlich des 60. Jubiläums der Gründung der Goetheschule. Es wurden Ideen gesammelt und Konzepte entwickelt, Absprachen getroffen und Einladungen verschickt, Projekte ins Leben gerufen und mit Leben erfüllt. Es war eine Mammutarbeit, die Interessen und Erfahrungen von mehr als 8000 Absolventen ebenso zu berücksichtigen wie die der jetzigen Schüler- und Lehrerschaft – aber es hat sich gelohnt. Die Festwoche wurde zu einer beeindruckenden Leistungsschau auf allen Gebieten.

Collage zur Festwoche

Am Abend des 6. Juli 2009 fand die feierliche Eröffnung der Festwoche statt. Mit Witz und Charme führten die ehemaligen Schülerinnen Claudia Jungblut und Julia Gräfner durch ein Programm, das die Leistungsstärke und außerordentliche künstlerische Qualität der verschiedenen Ensembles zeigte. Der Spatzen-, der Kinder- und der Jugendchor, die Bigband und das Tanztheater umrahmten mit ihren Darbietungen die Festansprache des Schulleiters Reinhard Maas ebenso wie die Grußadressen des Schuldezernenten der Stadt Schwerin Dieter Niesen und des ehemaligen Schülers Michael Lohmann, heute wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Sie alle sprachen von der überregionalen Bedeutung unseres Gymnasiums, würdigten die aus einer 60jährigen Tradition resultierenden Leistungen auf künstlerischem, naturwissenschaftlich-technischem und sportlichem Gebiet. „Das Goethe-Gymnasium ist ein Aushängeschild der Stadt. Ihre Schule steht für ein vorbildliches Bildungskonzept, für eine Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern, die Enthusiasmus, Kreativität und Freude weckt. Darauf können Sie stolz sein!“, so die Worte Dieter Niesens. Mit besonderer Freude begrüßten die anwesenden Gäste und Schüler zwei „Ehemalige“ – Heinrich Wieberneit, der zusammen mit seiner Frau Sidonie ab 1959 den Jugendchor leitete sowie Peter Dethloff, ehemaliger Schul- und Chorleiter des Kinderchores am Goethegymnasium bis 2004.

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Die Projektwoche anlässlich des Jubiläums begann mit einem Sport- und Gesundheitstag. Selbst zubereitete Obst- und Gemüsevariationen, kalte Platten und Desserts – alles unter dem Stichwort „gesunde Ernährung“ wurden ebenso angeboten wie verschiedene sportliche Aktivitäten. Die kulinarischen Angebote fanden reißenden Zuspruch, schnelles und koordiniertes Arbeiten in der Cafeteria war notwendig, um alle Schüler und Gäste mit dem nötigen Nachschub zu versorgen.

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Von Dienstag bis Freitag betätigten sich die Schüler am Vormittag in unterschiedlichsten Projekten. Von Breakdance über Mode zur Zeit Goethes, von Rätseln rund um das Schuljubiläum über einen Balladenwettstreit, von naturwissenschaftlichen Experimenten bis zu Theater- und Tanzperformances reichte die Angebotspalette – um nur einige zu nennen.

Träume-Projekt Träume-Projekt Träume-Projekt Träume-Projekt Träume-Projekt

Am Donnerstagnachmittag gestalteten Eltern ein Kinderfest. In Anwesenheit der Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow wurde ein Baum gepflanzt und fröhlich gefeiert.

Jubiläum 2009

In den Abendstunden luden das Tanztheater Lysistrate und die Theatergruppe TaGGS, die Bigband BAGGS und die Chöre zu Aufführungen ein.

Krabat Krabat Krabat Krabat

Tabori Tabori Tabori Tabori

Tabori Tabori Tabori

Tabori Tabori Bigband Kinderchor

Eine besondere Veranstaltung fand am Abend des 10.Juli statt:  „Tatort Goetheschule“. An der Gesprächsrunde nahmen ehemalige Schüler und Lehrer teil, die in den 50er Jahren die Schule besucht hatten und wegen unangepassten politischen Denkens und Handelns in der ehemaligen DDR verurteilt wurden. Es ging insbesondere um die Aufarbeitung eines Teils der Geschichte der Goetheschule, die man zu den dunklen Kapiteln zählt. Von den Repressalien und Verurteilungen Betroffene berichteten aus ihrer Schulzeit, um der heutigen Jugend eine Vorstellung vom Leben und Lernen in einer Diktatur zu vermitteln und Geschichte am konkreten Beispiel nachvollziehbar werden zu lassen. In einer angeregten Diskussion, in der auch viele der Zuhörer von ihren eigenen Erfahrungen aus diesen Jahren berichteten, wurde deutlich, dass dieses Thema auch heute noch viele bewegt.

Tatort Goetheschule Tatort Goetheschule Tatort Goetheschule Tatort Goetheschule Tatort Goetheschule Tatort Goetheschule

Höhepunkt und Schlussakkord der Festwoche bildete der Tag der offenen Tür, an dem alle Ergebnisse der Projekte, die in der Festwoche entstanden waren, präsentiert wurden. Zum Beispiel führten die Schüler der 5. Klassen unter der Leitung von Silke Gerhardt ihr Programm „Träume“ mit großem Erfolg auf, das im Ergebnis des Tanz- und Bewegungsunterrichts entstanden war.
Lustig, aber auch nachdenklich gestaltete sich die Gesprächsrunde mit Ehemaligen, die in der Aula über ihre Schulzeit und ihren Werdegang erzählten. Pilot, Schauspieler, Arzt, Sänger, Journalist, Fernsehmoderator, Unternehmensberater, Lehrer – mit einem Abschluss bei „Goethes“ kann man so ziemlich alles werden... so die einhellige Meinung der Akteure.

Tag der offenen Tür Tag der offenen Tür Tag der offenen Tür Tag der offenen Tür

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Am späten Nachmittag fand das Festkonzert des Jugendchores mit der Staatskapelle Schwerin, ehemaligen Sängerinnen und Sängern des Goethe-Chores in der Paulskirche statt. Treffpunkt für den Abend dieses Tages war für viele ehemalige Goetheaner das Hotel Crowne Plaza. Neben Klängen von der Bigband BAGGS einschließlich Soloauftritten und einem dicht umlagerten Büffet gab es viele Gelegenheiten für Schüler, Lehrer, Ehemalige und Gäste  ins Gespräch zu kommen, Meinungen und Erinnerungen auszutauschen, zu singen, zu tanzen und gemeinsam zu feiern.

Unsere Festwoche wird bei allen, die daran teilnahmen, sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Ein gelungenes Event, das Mut und Impulse gibt für die weitere Arbeit.

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